Fliegen mit Wasserstoff

Aktueller Stand des Fliegens mit Wasserstoff als Treibstoff: Zeroavia und kryokomprimierter Wasserstoff

Wasserstoff gilt als ein vielversprechender Energieträger für die Luftfahrt, da er das Potenzial hat, die CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren. Dennoch stellt die Speicherung von Wasserstoff eine große Herausforderung dar. Entweder muss er extrem gekühlt werden, um flüssig zu bleiben, oder er wird komprimiert, was einen hohen Energieaufwand erfordert. In diesem Kontext testet das britisch-amerikanische Luftfahrtunternehmen Zeroavia eine innovative Speichertechnik für Wasserstoff, die einige Vorteile bieten soll.

Zeroavia hat angekündigt, künftig mit dem US-Start-up Verne zusammenzuarbeiten.

Verne ist auf Speicher- und Betankungssysteme für wasserstoffbetriebene Schwerlastfahrzeuge spezialisiert, darunter Lkw, Schiffe und Flugzeuge.

Das Unternehmen aus San Francisco setzt dabei auf kryokomprimierten Wasserstoff (CcH2), eine Mischform der kryogenen und der Druckspeicherung.

Was ist kryokomprimierter Wasserstoff?

Kryokomprimierter Wasserstoff wird als überkritisches Fluid gespeichert, was bedeutet, dass er bei weniger Druck und höheren Temperaturen gelagert wird als herkömmlicher gasförmiger oder flüssiger Wasserstoff. Gasförmiger Wasserstoff (GH2) wird typischerweise bei Umgebungstemperatur mit 350 oder 700 bar komprimiert, während flüssiger Wasserstoff (LH2) bei extrem niedrigen Temperaturen von 20 Kelvin (minus 253,15 Grad Celsius) gespeichert wird.

Im Gegensatz dazu benötigt kryokomprimierter Wasserstoff einen Druck von etwa 300 bar und eine Temperatur von 38 Kelvin (minus 235 Grad Celsius). Diese Methode bietet einige signifikante Vorteile.

Vorteile von CcH2

Ein wesentlicher Vorteil von kryokomprimiertem Wasserstoff ist die höhere nutzbare Speicherdichte. Dies führt zu einer größeren Reichweite für wasserstoffbetriebene Flugzeuge. Die theoretische maximale volumetrische Speicherdichte von CcH2 liegt bei beeindruckenden 80 Kilogramm pro Kubikmeter. Zum Vergleich: Flüssiger Wasserstoff hat eine volumetrische Speicherdichte von 70,79 Kilogramm pro Kubikmeter bei einer Temperatur von 20 Kelvin. Bei GH2 hängt die Speicherdichte vom Druck ab: Bei 300 bar sind es 20 Kilogramm pro Kubikmeter, bei 700 bar 40 Kilogramm pro Kubikmeter – das Verhältnis zwischen Dichte und Druck ist bei realen Gasen nicht linear.

Ein Vorteil gegenüber GH2 ist, dass wegen des geringeren Drucks die Speicher weniger stark ausgelegt sein müssen, wodurch diese günstiger werden. Eine weitere Kostensenkung ergibt sich durch die verringerte Kompression. Die Boil-off-Rate, also der Verlust durch Verdampfung, ist bei CcH2 geringer als bei LH2. Schließlich soll das Betanken mit CcH2 schneller und einfacher sein als mit GH2 und LH2.

Zeroavia will Flugzeuge mit Wasserstoffantrieb ausrüsten. 2020 hatte das Unternehmen eine Maschine mit einem 250 Kilowatt starken Antriebsstrang ausgerüstet. Anfang 2023 flog erstmals eine auf Elektroantrieb umgebaute 19-sitzige Dornier 228. Sie hat einen 600 Kilowatt starken Antrieb (ZA600). Das nächste Projekt wird die Umrüstung einer Dash 8-400. Sie will Zeroavia mit einem 1,8-Megawatt-Antrieb (ZA2000) ausstatten.

Hamburg Airport, Rotterdam Den Haag Airport, die Luftfahrt- bzw. Spitzencluster Hamburg Aviation und Rotterdam The Hague Innovation Airport haben ZeroAvia als neuen Partner für die „Hydrogen Flight Corridor Initiative“ gewonnen. Im Rahmen der Farnborough Air Show am 25. Juli 2024 wurden die gemeinsamen Pläne zur Einrichtung der ersten Flugroute mit wasserstoffbetriebenen Flugzeugen bekannt gegeben.

Fusselentferner

Fussel, Haare und Staub können selbst das schönste Outfit ruinieren. Besonders bei dunkler Kleidung sind diese kleinen Störenfriede sofort sichtbar und können den Gesamteindruck erheblich beeinträchtigen. Ein Fusselentferner ist daher ein unverzichtbares Accessoire in jedem Kleiderschrank.

Fusselentferner sind in verschiedenen Formen erhältlich – von handlichen Rollen über elektrische Geräte bis hin zu speziellen Bürsten. Sie sind einfach zu bedienen und ermöglichen es, Fussel und Haare in wenigen Sekunden zu entfernen. So kann man die Kleidung schnell reinigen und die Optik wieder herstellen.

Ein guter Fusselentferner eignet sich für eine Vielzahl von Materialien, darunter Baumwolle, Wolle, Polyester und sogar empfindliche Stoffe wie Seide. Elektrische Fusselentferner haben den großen Vorteil, das die entfernten Fussel im Gerät gesammelt werden und man nicht ständig Rollen nachkaufen muss, wie das bei manuellen Rollen der Fall ist.

Durch die Entfernung von Ablagerungen wird der Stoff geschont und das Material bleibt länger in einem guten Zustand. Dies schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

    Eine gute Empfehlung ist hier der Fusselentferner von Philips

    Verwendbar auf nahezu allen Kleidungsstücken und verschiedenen Stoffen (Kaschmire, Wolle, Flanell, Synthetische Fasern, Baumwolle)

    Starker Motor für effizientes Entfusseln

    Große Oberfläche für schnelleres Entfernen der Fusseln

    Großer, einfach auswaschbarer Fusselbehälter

    Zwei Höheneinstellungen, um den Stoff nicht anzugreifen

    Auch für Decken, Teppiche oder Autositze geeignet

    Lieferumfang: Fusselrasierer, 2 AA Alkaline-Batterien

    HIER GEHT ES ZUM PRODUKTANGEBOT

    Ein Roboter zum Kuscheln

    Wer an Roboter denkt, sieht mit Sicherheit erst einmal eine Maschine. Für den Einsatz im Haushalt und im direkten Umfeld arbeiten Forscher aber schon lange an „humanoiden“ Gestalten, die im sich in das gewohnte soziel Umfeld integrieren. Denn für eine Akzeptanz reicht eine pure Funktionalität nicht aus.

    Der Uhrenhersteller Casio hat sich in die Welt der Technologie und des Designs gewagt und bringt ein ganz besonderes Produkt auf den Markt: Moflin, ein Roboter-Haustier, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf seine Umgebung reagiert.

    Mit speziellen Tönen und Bewegungen soll Moflin eine emotionale Verbindung zu seinen Besitzern aufbauen und dabei helfen, die geistige Gesundheit zu fördern.

    Bildquelle: Vanguard Industries


    So lächerlich, das vielleicht dem einen oder anderen erscheinen mag, diese Neuheit kann für viele Menschen durchaus hilfreich sein. Gerade für Menschen die unter Vereinsamung leiden, keine oder kaum noch soziale Kontakte haben, kann eine solches „Haustier“ eine gute Lösung sein, vor allem, da es im Gegensatz zu einem echten Haustier keine wirkliche Pflege bzw. Versorgung benötigt, die viele Menschen aus den verschiedensten Gründen oftmals nicht gewährleiten können.

    Moflin erinnert in seinem Design an einen kleinen Hamster oder die beliebten Tribbles aus Star Trek. Ursprünglich wurde dieser flauschige Roboter vom japanischen Start-up Vanguard Industries entwickelt, doch nun übernimmt Casio die Produktion und den Vertrieb. Moflin ist kein gewöhnliches Spielzeug, das einem hinterherläuft; vielmehr handelt es sich um ein intelligentes Kuscheltier, das sich bewegt und den Eindruck vermittelt, mit seinem Halter zu kuscheln.

    Eine der spannendsten Eigenschaften von Moflin ist seine Fähigkeit, Personen zu erkennen und auf sie zu reagieren. Der Roboter kann die Stimme seiner Besitzer identifizieren und darauf mit einzigartigen, individuell zugeschnittenen Geräuschen und Bewegungen antworten. Diese Interaktivität soll eine tiefere Verbindung zwischen Mensch und Roboter schaffen. Casio betont, dass Moflin durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Lage ist, eigene Gefühle und eine Persönlichkeit zu simulieren.

    Moflin ist nicht nur ein Spielgefährte, sondern auch ein emotionaler Begleiter. Wenn man regelmäßig mit ihm interagiert, zeigt er sich ruhig und zufrieden. Vernachlässigt man ihn jedoch, kann er Stress entwickeln und traurig werden. Der aktuelle Zustand des Roboters kann über eine begleitende App verfolgt werden, die den Nutzern Einblicke in die emotionale Verfassung ihres Haustiers gibt.

    Ein weiteres interessantes Detail ist die Art und Weise, wie Moflin aufgeladen wird. Anstatt eines herkömmlichen Kabels wird er in ein kleines Bett gelegt, was den Eindruck erweckt, dass das Haustier schläft. Eine Akkuladung hält etwa fünf Stunden, während das Laden rund 3,5 Stunden in Anspruch nimmt.

    Moflin ist in zwei ansprechenden Farben – Silbergrau und Goldbraun – erhältlich. Derzeit kann das Roboter-Haustier jedoch nur im japanischen Casio-Store vorbestellt werden, und eine Lieferung ins Ausland wird momentan nicht angeboten. Der Preis für Moflin liegt bei 59.400 Yen, was etwa 364 Euro entspricht. Die Auslieferung soll ab dem 7. November erfolgen.

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