Neue Feststoffzellen im Mercedes EQS

Stell dir vor, du steigst in einen Mercedes EQS, und unter der Haube arbeitet eine Technologie, die alles verändert: Feststoffzellen von Factorial Energy. Dieser Moment ist näher, als du denkst.

Seit vier Jahren tüfteln Mercedes und das amerikanische Startup gemeinsam an einer Batterie, die nicht nur die Reichweite revolutioniert, sondern auch die Sicherheit und Effizienz auf ein neues Level hebt.

Bildquelle:Senec

Die ersten Tests laufen bereits, und die Vision ist klar: Weg von den chinesischen Lithium-Ionen-Akkus von CATL und Farasis, hin zu einer Zukunft, die Mercedes selbst mitgestaltet. Dr. Raimund Kver, Vice President Business Development bei Factorial Energy, nimmt uns mit auf diese spannende Reise.

Factorial Energy bringt zwei Feststofflösungen ins Spiel. Da ist „Fest“, eine Zelle mit Polymer-Elektrolyten, die sich geschickt in bestehende Produktionsprozesse einfügt – etwa 80 bis 85 % der Technik bleiben gleich. Dann gibt es „SCE“ (Solstice), eine vollständige Feststoffbatterie mit sulfidischem Keramik-Elektrolyten, ohne jegliche Flüssigkeiten oder Gele. Beide setzen auf Lithium-Metall-Anoden für maximale Kapazität und NMC811-Kathoden, die bereits heute Standard sind. Gegründet 2013 als Spin-off der Cornell University, erkannte Factorial schnell, dass der Elektrolyt der Schlüssel ist – nicht die Kathode, wie anfangs gedacht.

Verglichen mit Lithium-Ionen-Batterien (250–300 Wh/kg) bieten sie beeindruckende Vorteile: Fest erreicht 390 Wh/kg, SCE sogar 400–430 Wh/kg – ein Plus von 30–50 %. Die Lebensdauer liegt bei bis zu 3.000 Zyklen, während Lithium-Ionen oft bei 1.000–2.000 Zyklen schlappmachen. Sicherheit ist ein weiterer Trumpf: Während Lithium-Ionen bei 70 °C gefährliche Gase entwickeln, hält SCE Temperaturen bis 90 °C stand, ohne zu kochen oder zu brennen. Die Ladezeit? Rund 20 Minuten. Dank Trockenbeschichtung bei SCE entfallen Lösemittel wie NMP, was Kosten senkt und dickere Elektroden für mehr Energie ermöglicht. Das könnte die Reichweite auf bis zu 900 Kilometer steigern oder kleinere, günstigere Batterien bei gleicher Leistung erlauben.

Mercedes testet diese Zellen im EQS, unterstützt von Dieter Zetsche, der als Investor und Berater fungiert. Ein „B-Sample“ wurde 2024 vorgestellt, und die Entwicklung (Phasen A–D, je 1–1,5 Jahre) zielt auf Serienproduktion 2026–2028 ab, wie Entwicklungschef Markus Schäfer 2021 ankündigte. Doch Mercedes setzt nicht nur auf Factorial – Prologium erforscht oxidische Elektrolyte. Die Zusammenarbeit mit Factorial ist jedoch eng: Gemeinsame Entwicklungen, regelmäßige Testproben und eine klare Vision für die Elektrozukunft.

Die Reise von Factorial begann mit Kathodenmaterialien, doch der Fokus verlagerte sich schnell auf Elektrolyte – der wahre Gamechanger. Heute stehen Fest und SCE für pragmatische und visionäre Ansätze, die Lithium-Ionen hinter sich lassen. Für Mercedes könnte das weniger Kühlaufwand, mehr Reichweite oder erschwinglichere Modelle bedeuten – ein vielversprechender Weg, der bald Realität wird.

Fliegen mit Wasserstoff

Aktueller Stand des Fliegens mit Wasserstoff als Treibstoff: Zeroavia und kryokomprimierter Wasserstoff

Wasserstoff gilt als ein vielversprechender Energieträger für die Luftfahrt, da er das Potenzial hat, die CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren. Dennoch stellt die Speicherung von Wasserstoff eine große Herausforderung dar. Entweder muss er extrem gekühlt werden, um flüssig zu bleiben, oder er wird komprimiert, was einen hohen Energieaufwand erfordert. In diesem Kontext testet das britisch-amerikanische Luftfahrtunternehmen Zeroavia eine innovative Speichertechnik für Wasserstoff, die einige Vorteile bieten soll.

Zeroavia hat angekündigt, künftig mit dem US-Start-up Verne zusammenzuarbeiten.

Verne ist auf Speicher- und Betankungssysteme für wasserstoffbetriebene Schwerlastfahrzeuge spezialisiert, darunter Lkw, Schiffe und Flugzeuge.

Das Unternehmen aus San Francisco setzt dabei auf kryokomprimierten Wasserstoff (CcH2), eine Mischform der kryogenen und der Druckspeicherung.

Was ist kryokomprimierter Wasserstoff?

Kryokomprimierter Wasserstoff wird als überkritisches Fluid gespeichert, was bedeutet, dass er bei weniger Druck und höheren Temperaturen gelagert wird als herkömmlicher gasförmiger oder flüssiger Wasserstoff. Gasförmiger Wasserstoff (GH2) wird typischerweise bei Umgebungstemperatur mit 350 oder 700 bar komprimiert, während flüssiger Wasserstoff (LH2) bei extrem niedrigen Temperaturen von 20 Kelvin (minus 253,15 Grad Celsius) gespeichert wird.

Im Gegensatz dazu benötigt kryokomprimierter Wasserstoff einen Druck von etwa 300 bar und eine Temperatur von 38 Kelvin (minus 235 Grad Celsius). Diese Methode bietet einige signifikante Vorteile.

Vorteile von CcH2

Ein wesentlicher Vorteil von kryokomprimiertem Wasserstoff ist die höhere nutzbare Speicherdichte. Dies führt zu einer größeren Reichweite für wasserstoffbetriebene Flugzeuge. Die theoretische maximale volumetrische Speicherdichte von CcH2 liegt bei beeindruckenden 80 Kilogramm pro Kubikmeter. Zum Vergleich: Flüssiger Wasserstoff hat eine volumetrische Speicherdichte von 70,79 Kilogramm pro Kubikmeter bei einer Temperatur von 20 Kelvin. Bei GH2 hängt die Speicherdichte vom Druck ab: Bei 300 bar sind es 20 Kilogramm pro Kubikmeter, bei 700 bar 40 Kilogramm pro Kubikmeter – das Verhältnis zwischen Dichte und Druck ist bei realen Gasen nicht linear.

Ein Vorteil gegenüber GH2 ist, dass wegen des geringeren Drucks die Speicher weniger stark ausgelegt sein müssen, wodurch diese günstiger werden. Eine weitere Kostensenkung ergibt sich durch die verringerte Kompression. Die Boil-off-Rate, also der Verlust durch Verdampfung, ist bei CcH2 geringer als bei LH2. Schließlich soll das Betanken mit CcH2 schneller und einfacher sein als mit GH2 und LH2.

Zeroavia will Flugzeuge mit Wasserstoffantrieb ausrüsten. 2020 hatte das Unternehmen eine Maschine mit einem 250 Kilowatt starken Antriebsstrang ausgerüstet. Anfang 2023 flog erstmals eine auf Elektroantrieb umgebaute 19-sitzige Dornier 228. Sie hat einen 600 Kilowatt starken Antrieb (ZA600). Das nächste Projekt wird die Umrüstung einer Dash 8-400. Sie will Zeroavia mit einem 1,8-Megawatt-Antrieb (ZA2000) ausstatten.

Hamburg Airport, Rotterdam Den Haag Airport, die Luftfahrt- bzw. Spitzencluster Hamburg Aviation und Rotterdam The Hague Innovation Airport haben ZeroAvia als neuen Partner für die „Hydrogen Flight Corridor Initiative“ gewonnen. Im Rahmen der Farnborough Air Show am 25. Juli 2024 wurden die gemeinsamen Pläne zur Einrichtung der ersten Flugroute mit wasserstoffbetriebenen Flugzeugen bekannt gegeben.

Fusselentferner

Fussel, Haare und Staub können selbst das schönste Outfit ruinieren. Besonders bei dunkler Kleidung sind diese kleinen Störenfriede sofort sichtbar und können den Gesamteindruck erheblich beeinträchtigen. Ein Fusselentferner ist daher ein unverzichtbares Accessoire in jedem Kleiderschrank.

Fusselentferner sind in verschiedenen Formen erhältlich – von handlichen Rollen über elektrische Geräte bis hin zu speziellen Bürsten. Sie sind einfach zu bedienen und ermöglichen es, Fussel und Haare in wenigen Sekunden zu entfernen. So kann man die Kleidung schnell reinigen und die Optik wieder herstellen.

Ein guter Fusselentferner eignet sich für eine Vielzahl von Materialien, darunter Baumwolle, Wolle, Polyester und sogar empfindliche Stoffe wie Seide. Elektrische Fusselentferner haben den großen Vorteil, das die entfernten Fussel im Gerät gesammelt werden und man nicht ständig Rollen nachkaufen muss, wie das bei manuellen Rollen der Fall ist.

Durch die Entfernung von Ablagerungen wird der Stoff geschont und das Material bleibt länger in einem guten Zustand. Dies schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

    Eine gute Empfehlung ist hier der Fusselentferner von Philips

    Verwendbar auf nahezu allen Kleidungsstücken und verschiedenen Stoffen (Kaschmire, Wolle, Flanell, Synthetische Fasern, Baumwolle)

    Starker Motor für effizientes Entfusseln

    Große Oberfläche für schnelleres Entfernen der Fusseln

    Großer, einfach auswaschbarer Fusselbehälter

    Zwei Höheneinstellungen, um den Stoff nicht anzugreifen

    Auch für Decken, Teppiche oder Autositze geeignet

    Lieferumfang: Fusselrasierer, 2 AA Alkaline-Batterien

    HIER GEHT ES ZUM PRODUKTANGEBOT

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